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DingDeinDorf-Präsentation



DingDeinDorf - So läufts ab

Projektlaufzeit: Oktober 2012 bis Dezember 2013

Mit der Beteiligungsaktion "DingDeinDorf II" will der Landesjugendring Saar mit 12 - 21-jährigen Jugendlichen im Saarland die Jugendtauglichkeit und Jugendfreundlichkeit der saarländischen Städte und Gemeinden bewerten und exemplarisch verbessern. Wir setzen damit die erstmalige Aktion von 2008/2009 fort und entwickeln sie – vor allem mit Hilfe von Social media weiter. Hierzu wird nach vorbereitenden Arbeiten Ende 2012 im Februar 2013 eine Fragebogenaktion gestartet bei der saarlandweit Jugendliche u.a. zur Freizeit-, Bildungs- und Ausbildungsangeboten sowie Einkaufsmöglichkeiten und Nahverkehr im Ort Stellung beziehen.

Gleichzeitig wird mit Online-Werkzeugen (Forum "DingDeinDialog", Facebook) der Dialog zwischen Jugendlichen und KommunalpolitikerInnen zur Situation in den einzelnen Kommunen in Gang gesetzt und damit eine weitere Beteiligungsmöglichkeit per E-Partizipation eröffnet.

In einem zweiten Schritt werden im Mai die Ergebnisse der Befragung bezogen auf die Städte und Gemeinden, sowie das Land in den Lokal- und Regionalmedien veröffentlicht.

Schließlich werden 10 Orte ausgewählt, in denen im Juni Vereinbarungsgespräche zwischen Jugendlichen und den KommunalpolitikerInnen stattfinden und Abmachungen über konkrete Verbesserungen im Ort getroffen werden. Grundlage der Gespräche sind die Ergebnisse der Online-Diskussionen und der Fragebogenaktion.

Die Einhaltung der Vereinbarungen wird ebenfalls im Rahmen des Projekts bis Ende 2013 kontrolliert. Von Anfang an ist eine Projektgruppe von jungen Menschen zwischen 14 und 26 Jahren an allen wichtigen Schritten im Projekt (Auftritt und Bewerbung des Projekts, Entwicklung des Fragebogens, Moderation der Online-Diskussion, Auswahl der Kommunen für die Vereinbarungsgespräche, Kontrolle der Einlösung der Vereinbarungen) beteiligt. Sie startet im Herbst 2012. Ihre Diskussionen und Entscheidungen werden mit Hilfe einer Facebook-Gruppe organisiert.

Dieses Projekt wird mit Unterstützung der Europäischen Union durch das Programm JUGEND IN AKTION und durch das saarländische Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie finanziert.


Stimmen zu DingDeinDorf

Hier einige O-Töne von jugendlichen TeilnehmerInnen an den Vereinbarungsgesprächen:

"Ich hoffe, dass man durch das Projekt ein Gehör für Jugendliche findet und ihre Probleme gemeinsam angeht."
Lisa

Homburg:
"Bei uns hat sich einiges getan seit der Veranstaltung im vergangenen Sommer. Die dank euch initiierte Arbeitsgruppe mit der Stadt Homburg hat nun schon einige Male getagt und die Ergebnisse können sich sehen lassen. Unsere Vorstellungen für das alte Freibadgelände sind in eine realisierbare Nähe gerückt, sodass wir mit neuem Elan an die ganze Geschichte rangehen. Wir glauben, dass die uns versprochene Frist für eine Stadtratsentscheidung im März eingehalten wird. Und wir hoffentlich schon in ein paar Monaten damit beginnen können, unser neues Jugendkulturzentrum zu renovieren und einzurichten. Wir möchten uns schonmal an dieser Stelle für eure Arbeit und euer Engagement bedanken und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit."
Max

Losheim am See:
"Ding Dein Dorf Ein Projekt, welches wir nicht mehr missen wollen. Eine Truppe von hilfsbereiten, netten, verständnisvollen und überaus engagierten Menschen, ohne die wir unser Vorhaben nie durchgesetzt bekommen hätten. Ohne die DDD-Helden hätten unsere Anliegen an die Politik nie, bzw. wenig Gehör gefunden. Dank der engagierten Mithilfe von Dennis Forster, Georg Vogel, Theo Koch, … um nur einige zu nennen. Endlich konnten wir einige Ziele verwirklichen und bei manchen den "beinahe" Durchbruch feiern."
Jasmin

"Vielen Dank für eure Hilfe, ohne eure Unterstützung wäre es wahrscheinlich nie so weit gekommen. Wir hoffen, dass wir das Ding 2014 wuppen! Danke … auch im Namen aller JuZ-Mitglieder!"
Peter

Wallerfangen:
"Sehr geehrtes Team von DingDeinDorf!
Zu Beginn bedanke ich mich herzlich bei Ihnen allen für die Durchführung der Aktion "DingDeinDorf".
Besonders für mich als Mitglied des Jugendbeirates bot sich die Möglichkeit, mehr über die Anliegen der Jugend in unserer Gemeinde zu erfahren. Mich hat besonders gefreut, dass Jugendliche aus verschiedensten Bereichen anwesend waren und somit ihre Heimat verändert haben.
Lediglich die Kategorien der Balkendiagramme beim Zeugnis könnten verändert werden.
Als Fazit muss ich sagen, dass das Projekt besonders durch die Fragebogen für fast jeden zugänglich war und somit eine Art Meinungsforschung für verschiedenste Institutionen betrieben wurde.
Viele Grüße"Philipp, Jugendbeiratsmitglied

Saarbrücken:
 "DingDeinDorf (oder deine Stadt), für einige die erste Möglichkeit ihre Meinung und Wünsche zu äußern"
Eva, Projektgruppenmitglied

"DingDeinDorf ist ein cooles Partizipationsprojekt des Landesjugendring. Jugendliche im Alter von 12 bis 21 Jahren können ihre Meinung zu ihrem Wohnort abgeben. Auf diesem Weg wird es jungen Menschen ermöglicht sich an der Gestaltung ihres Lebensumfeldes zu beteiligen. In Gesprächen auf Augenhöhe mit den Stadträten werden Vereinbarungen über die Veränderungen getroffen. Es gelang uns beispielsweise, dass die Skateranlage im Bürgerpark erneuert wird. Diese und einige andere kleine und großen Wünsche der saarländischen Jugend wurden dadurch an die Politiker heran getragen. So kann ich sagen DingDeinDorf bewegt Menschen."
Yasmin, Projektgruppenmitglied


St. Ingbert:
"Ich fand die Veranstaltung „Ding dein Dorf“ gut, denn dadurch gab es wieder etwas mehr Kommunikation mit der Stadt bzw. mit Mitgliedern des Stadtrates. Dadurch konnte man auch Mitglieder des Stadtrates besser kennenlernen und deren Ansichten zum Juz von ihnen selbst hören."

"Die Veranstaltung „Ding dein Dorf“ bewerte ich durchaus positiv. Durch die Konversation mit der Stadt weiß ich jetzt wie es ungefähr mit der Juz-Renovierung aussieht und beispielsweise, dass Mensch im Skatepark legal Graffiti malen darf, was ich vorher nicht wusste und sehr gut finde."

"Ich war etwas enttäuscht von dem „Ding dein Dorf“-Plenum, weniger von den Ergebnissen, mehr davon, dass ich mehr Teilnehmer erwartet habe. Ich habe nicht bei der vorherigen Umfrage bzgl. Jugendarbeit etc. gemacht, bei denen auch teilweise das Juz kritisiert wurde.
Nun war aber die Beteiligung an der Diskussion nur gering (viel geringer als bei den Umfragen). Mich hätten die Stellungnahmen der Leute interessiert, die in St. Ingbert mit der Jugendarbeit etc. nur mäßig zufrieden sind. Ansonsten fand ich die Diskussion nicht schlecht."

"Wie einige andere von uns fand ich die Beteiligung der Jugendlichen aus St. Ingbert zu wenig.
Mich hätten die Interessen der anderen Jugendlichen interessiert, die man nicht im Juz antrifft, um dann bessere Angebote für diese zu schaffen. Ansonsten fand ich den Ablauf, sowie die Diskussion mit den Menschen aus dem Stadtrat ganz gut."

"Ich ging aus der Ding dein Dorf Veranstaltung durchaus mit einem positiven Gefühl.
Ich fand, dass die angesprochenen Notrenovierungen, die im Juz gemacht werden sollen, einen tollen Fortschritt darstellen. Ein Termin wird oder wurde, soweit ich weiß, noch oder schon ausgemacht. Die anderen Ergebnisse waren nicht so in meinem Interessenbereich und mir ehrlich gesagt relativ egal. Auch wenn man da sagen muss, dass die anderen Sachen auch teilweise unrealistisch waren."


So lief DingDeinDorf 2008/2009

Hier könnt ihr eine Bilanz des Projekts 2008/2009 nachlesen.

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Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Union durch das Programm JUGEND IN AKTION finanziert. Der Inhalt dieses Projektes gibt nicht notwendigerweise den Standpunkt der Europäischen Union oder der Nationalagentur JUGEND für Europa wieder und sie übernehmen dafür keine Haftung.