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01.10.2013

DingDeinSt.Wendel

Jugendliche und Bürgermeister einigten sich zu den Themen Sauberkeit und Sicherheit am Bahnhof, Busverbindung, Musikangebote für Jugendliche und Jugendschutz.

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Engagierte Jugendliche aus St. Wendel, Bürgermeister Klaus Bouillon sowie Vertreter von Stadtrat und Landkreis haben am 30.09.2013 im Kulturzentrum Alsfassen am Vereinbarungsgespräch teilgenommen. Es wurden folgende Vereinbarungen getroffen:

1. Bahnhof

Die Jugendlichen fühlen sich am Bahnhof unsicher und empfinden diesen als dreckig. Bürgermeister Bouillon sieht den Bahnhof ebenso als problembehaftetes Pflaster und startet ein Modellprojekt, das bereits ab Dezember 2013 laufen soll. Dabei erwirbt die Stadt St. Wendel zum Teil das Hausrecht am Bahnhof, um überhaupt dort agieren zu können. Erste Maßnahmen werden vier zusätzliche Reinigungseinsätze pro Woche seitens der Stadt (zwei Mal grob und zwei Mal intensiv) zusätzlich zur Reinigung der Deutschen Bahn sein. Des Weiteren folgt der Einsatz eines Sicherheitsdienstes, der aus erfahrenem und ausgebildetem Personal besteht und helfen soll, den Bahnhof wieder zu einem geschützten Ort für alle Bürger werden zu lassen.

 

2. Bus

Einige Busfahrer von Schulbussen verhalten sich wohl nicht immer erwartungsgemäß, was von einigen jüngeren Jugendlichen eingebracht wird. Hierauf wie auf das Problem wiederkehrender Diskussionen zur Gültigkeit von Wochenkarten wirft Klaus Theobald vom Landkreis ein, dass in solchen Fällen möglichst schnell eine E-Mail an ihn gesendet werden soll, die Informationen über Uhrzeit und weitere Umstände des Vorfalls enthält (Busunternehmen, welche Strecke). Er geht der Sache nach und spricht die betreffenden Unternehmen an.

 

3. Musik

In St. Wendel gibt es für Jugendliche unter 16 Jahren keine Musikveranstaltungen. Da jedoch genügend Räumlichkeiten für solche Veranstaltungen in der Stadt existieren, stellt Bürgermeister Bouillon für das Frühjahr 2014 eine Jugenddiskoveranstaltung "U16" in Aussicht. Zu konkreteren Fragen bezüglich des Musikprogramms stellt der Karnevalsverein "Coburger St. Wendel" die Wünsche der Jugendlichen zusammen und leitet diese an die Stadt weiter.

 

4. Jugendschutz

Gaststätten halten die Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes aus Sicht der Jugendlichen nicht immer ein und Minderjährige konsumieren Alkohol bzw. rauchen dort. Hier ist, ebenso wie bei den Beschwerden zu Busunternehmen immer eine direkte und konkrete Ansage vonnöten. Es wird um E-Mail-Nachricht an das Ordnungsamt gebeten, so dass betreffende Gaststätten gezielt kontrolliert werden können.

 

Kinder und Jugendliche vergaben die Note "gut" (2,5) für die Jugendfreundlichkeit in dem Stadt St. Wendel . Der Zeugnis mit mehr Infos ist hier zu finden.

 


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