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25.09.2013

"DingDeinSaarbrücken"

Kinder und Jugendliche vergeben die Note "befriedigend" (3,1) für die Jugendfreundlichkeit in dem Stadt Saarbrücken.

DingDeinSaarbrücken




25 engagierte Jugendliche aus Saarbrücken sowie fünf VertreterInnen  von CDU, SPD, FDP und Grüne haben am Dienstagabend im Café Exodus am Vereinbarungsgespräch teilgenommen. Es wurden letztendlich folgende Vereinbarungen getroffen:

1. Exodus

Die Jugendlichen wollen Klarheit bezüglich des Jugendtreffs Café Exodus, dessen Finanzierung und damit seine weitere Existenz für die nächsten Jahre seit einiger Zeit fraglich ist. Alle anwesenden Stadtratsmitglieder (CDU, SPD, GRÜNE, FDP) wie auch Kultur- und Bildungsdezernent Erik Schrader als Vertreter der Oberbürgermeisterin sind sehr zuversichtlich, dass die Finanzierung in Absprache mit dem Regionalverband Saarbrücken wie auch dem Bistum als Einrichtungsträger für die nächsten fünf Jahre gesichert werden kann. Seitens des Regionalverbandes sind 50.000 Euro Finanzierungsbeteiligung vorgesehen und seitens der Stadt ca. 15.000 Euro. Herr Schrader sagt, dass er bereits konkrete Ideen hat, wie der Haushaltsplan für 2014 so strukturiert werden kann, dass die Co-Finanzierung des Exodus gesichert ist. Diesbezüglich steht er in Kommunikation mit Oberbürgermeisterin Britz wie auch dem Kämmerer der Stadt. Herr Schrader betont, dass er, wie auch die Oberbürgermeisterin Britz und Bürgermeister Latz das Café Exodus als sehr wichtige und zu erhaltende Einrichtung ansehen.

 

2. Preise ÖPNV

In Anbetracht der Existenz von Angeboten wie ermäßigte Preise für Kinder und Semestertickets für Studierende wird eine ähnliche Form des Preisrabattes für Jugendliche gefordert, sei es als bis ins Jugendalter verlängerte Geltung der Kinderermäßigung, als explizite Jugendkarte oder auch mit speziellen Aktionen wie z.B. die Kombination von Eintrittspreisen in Schwimmbäder, Kinos o.ä. mit den Tickets des ÖPNV.

Die anwesenden Fraktionsvertreter werden die gesammelten Ideen und auch Probleme in die betreffenden Aufsichtsräte tragen. So gibt es in Saarbrückens Peripherie das Problem, dass aus manchen Wohnorten heraus der Weg der öffentlichen Verkehrsmittel durch mehrere preisrelevante Waben führt und so ein unangemessen hoher Preis für relativ kurze Strecken entsteht.

Georg Vogel nimmt für den Landesjugendring die Ideen interessiert auf und wird sich gezielt dafür einsetzen das Thema in geeigneter Form als Forderung für die nächsten Kommunalwahlen einzubringen.

 

3.Skatepark im Bürgerpark

25.000 Euro sind für den Skatepark im Haushalt eingeplant. Die Fraktionsvertreter werden in der Verwaltung darauf hinarbeiten, dass eine zügige Umsetzung möglich ist. Kultur-und Bildungsdezernent Schrader stellt einen Baubeginn im Frühjahr 2014 in Aussicht.

 

4. Bürgerpark-Gesamtkonzept

Die Jugendlichen haben einerseits kreative Ideen zur Wiederbelebung des Bürgerparks, andererseits sehen sie auch einfache Maßnahmen, um die Situation zu verbessern. Jene Ideen werden in einer Sitzung im Café Exodus (Freitag, 27.9. um 17 Uhr) gesammelt und an die heute Anwesenden wie auch direkt an den Saarbrücker Bürgerreferenten weitergeleitet.

 

Das Zeugnis für die Landeshauptstadt Saarbrücken kann hier angeschaut werden.


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