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19.12.2013

DingDeinDorf wirkt

Viele Vereinbarungen zwischen Jugendlichen und Politikern bereits umgesetzt - weitere in Planung

Jugendliche bei DingDeinSpiesen-Elversberg

Die Jugendbeteiligungsaktion DingDeinDorf des Landesjugendrings Saar hat hohe Wellen geschlagen. In den vergangenen Monaten haben Vereinbarungsgespräche in zehn saarländischen Städten und Gemeinden stattgefunden. "In jedem Forum kam es zu konstruktiven Diskussionen zwischen Lokalpolitikern und den Jugendlichen vor Ort" freut sich Thorsten Schmidt vom Vorstand des Landesjugendrings. Insgesamt hat es etwa 40 Vereinbarungen gegeben. Einzelheiten zu allen Vereinbarungen finden Sie auf www.dingdeindorf.de
 
Treffpunkte
Neue Juze sind in Homburg und Losheim/Waldhölzbach in Planung. Losheim hat dazu 40.000 Euro im Haushalt bereitgestellt und erstellt gerade  einen kleinen Bebauungsplan für das Wunschgelände der Jugendlichen. Bis Ende 2014 soll der JC Waldhölzbach seinen Raum haben.
In Friedrichsthal haben sich Regionalverband Saarbrücken und die Stadt Friedrichsthal des JuZ angenommen. Der Regionalverband hat das Inventar komplettiert und die Stadt finanziert einen Neuanstrich im Jahr 2014. Ebenso wurde Kontakt zu einem Graffiti-Künstler hergestellt, der der Fassade ein jugendliches Antlitz verpassen soll. In Homburg wird das JuZ Jägersburg bis Ende 2014 neue Räume beziehen, was die Stadt wiederholt bestätigt. In Saarbrücken ist der Fortbestand des Café Exodus vereinbarungsgemäß in Zusammenarbeit zwischen Regionalverband und Stadt gesichert.
Treffpunkte unter freiem Himmel nehmen z.B. in Homburg und Spiesen-Elversberg konkrete Formen an. Homburgs THW-Jugend zeigt eine vorbildliche Eigeninitiative. Sie baut und installiert in Absprache mit der Stadt neue Sitzgelegenheiten im Stadtpark. Entwürfe sind in Arbeit und im Mai 2014 werden die ersten Sitzbänke an der Skateanlage aufgestellt.
Spiesen-Elversberg hat vorhandene Sitzgelegenheiten wieder in Schuss gebracht und plant darüber hinaus drei Hütten, wovon eine mit zusätzlichem Grillplatz bereits in Auftrag gegeben wurde.
Jugendbeteiligung/Partizipation
Homburger Politiker trafen sich mehrmals seit dem Vereinbarungsgespräch mit Jugendlichen, um gemeinsam ein beschlussfähiges Konzept für das JuZ Homburg zu erarbeiten. Nach dem Vorbild eines DingDeinDorf-Vereinbarungsgesprächs hat Spiesen-Elversberg ein Jugendforum organisiert, das die getroffenen Vereinbarungen nochmals vertieft. Saarbrückens Stadtrat hat im Vereinbarungsgespräch angesprochene Ideen der Jugendlichen zur Diskussion gestellt. Wadern plant für Anfang 2014 ein Jugendforum, in dem es um das Kulturangebot für Jugendliche sowie Jugendpartizipation gehen wird.
 
Sicherheit und Mobilität
Spiesen-Elversberg lässt verstärkt Geschwindigkeitskontrollen durchführen sowie die Fahrbahnmarkierungen an den von den Jugendlichen als besonders gefährlich herausgestellten Straßen nachzeichnen. Zum Thema Mobilität richtet Wallerfangen ein Anruf-Sammel-Taxi außerhalb der Kernverkehrszeiten ab dem 3. Januar 2014 ein. St. Wendel hat am 1. Dezember ein Modellprojekt zu mehr Sicherheit und Sauberkeit am Bahnhof gestartet, das in Kooperation zwischen Stadt, Bahn, Bundes- und Ortspolizei ausgehandelt wurde. In Wadern wird aktuell in Verhandlungen mit dem Kreis geklärt, inwiefern ein Nachtbus in den Nächten von Samstag auf Sonntag Waderner Jugendlichen zur Verfügung stehen kann.
 
Jugendkultur und Veranstaltungen
Saarbrücken erneuert in Zusammenarbeit mit einer Skaterinitiative den Skatepark im Bürgerpark. St. Wendel wird eine vereinbarte U-16-Disco im Frühjahr umsetzen. In Saarlouis wird es ein Projekt zwischen Stadt und JuZ Utopia geben, das die Einrichtung legaler Graffitiwände zum Thema hat. In St. Ingbert sind bereits neue Graffitis zu sehen, nachdem die Freigabe des Skateparks für Sprayer im Vereinbarungsgespräch ausgesprochen wurde.
 
Weitere Vereinbarungen in Planung
"In allen zehn Kommunen wird derzeit eifrig an den Umsetzungen gearbeitet" freut sich Georg Vogel vom Landesjugendring Saar. "Wir sind zuversichtlich, in den nächsten Wochen noch über weitere Ergebnisse berichten zu können." Derzeit wird das Projekt in einer Broschüre und als Filmclip dokumentiert.


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